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Hörgerätekompatibilität (HAC)

Viele Seniorentelefone bieten heute die Möglichkeit, die Telefone in Verbindung mit Hörgeräten zu benutzen. Dazu sind die Telefonhörer mit hörgerätekompatibler Technik ausgestattet. Prinzi [...]

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Viele Seniorentelefone bieten heute die Möglichkeit, die Telefone in Verbindung mit Hörgeräten zu benutzen. Dazu sind die Telefonhörer mit hörgerätekompatibler Technik ausgestattet. Prinzipiell gibt es zwei Arten von Hörgeräteunterstützung.
Zum einem die akustische Anpassung, dass bedeutet der Lautsprecher des Telefonhörers und die Bauform des Hörergehäuses ist so konstruiert, dass störende Umgebungsgeräusche vom Hörgerät abgeschirmt und somit nicht vom Hörgerät mit verstärkt werden. Weiterhin sind der Telefonhörer sowie Lautsprecher und Mikrofon im Hörer so gestaltet, dass mögliche Rückkopplungen über das Hörgerät weitgehend vermieden werden. Diese Maßnahmen gewährleisten bereits eine deutlich verbesserte Sprachkommunikation in Verbindung mit einem Hörgerät.
 
Neben der konstruktionsbedingten und akustischen Anpassung des Telefonhörers an Hörgeräte gibt es noch die Hörgerätekompatibilität in Form der induktiven Kopplung.
Das bedeutet, dass der Telefonhörer neben dem Lautsprecher mit einer elektromagnetischen Spule ausgestattet ist. Hörgeräte welche ebenfalls über eine Spule, einen sogenannten Induktivkoppler verfügen, können nun über elektromagnetische Induktion die Sprachsignale direkt im Hörgerät erzeugen.
Da nur die Sprachsignale im Telefonhörer per elektromagnetischer Induktion übertragen werden, blendet man damit störende Umgebungsgeräusche komplett aus. Dabei ist zu beachten, dass sowohl das Telefon wie auch das Hörgerät im T-Modus (Telefonspulenmodus) betrieben werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, dass diese Funktion nicht automatisch zur Verfügung steht, sondern, dass diese manuell eingestellt werden muss.
 
In den USA existiert bereits seit mehreren Jahren ein Standard zur Klassifizierung der Hörgerätekompatibilität.
Hierbei steht die Klassifizierung M1 bis M4 für Geräte, welche nach dem Prinzip der akustischen Kopplung arbeiten.
M4 steht hierbei für die bestmögliche HAC Klassifizierung mit akustischer Übertragung. Die Klassifizierung T3 und T4 verweisen auf induktive Kopplung.
T4 ist ebenfalls die bestmögliche Klassifizierung für diese Übertragungstechnologie.


Warum heute noch ISDN?

Vor einigen Jahren wurde ISDN überwiegend als stabiler und für damalige Verhältnisse schneller Internetzugang genutzt. Heute steht für die meisten User die komfortable und professionelle Fes [...]

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Vor einigen Jahren wurde ISDN überwiegend als stabiler und für damalige Verhältnisse schneller Internetzugang genutzt. Heute steht für die meisten User die komfortable und professionelle Festnetzkommunikation im Vordergrund. Laut dem Jahresbericht der Bundesnetzagentur von 2011 bestehen immer noch rund 11 Mio. ISDN Anschlüsse welche überwiegend im privaten Umfeld oder in den Bereichen Small Office, Gewerbe, Praxen und Kanzleien genutzt werden.

Und das mit gutem Grund, denn es gibt kaum eine Technologie mit der man so einfach und flexibel die benötigten Kommunikationslösung schaffen kann wie mit einem ISDN Anschluss. So stehen dem Anwender 2 Rufkanäle zur Verfügung welche gleichzeitig genutzt werden können. Weiterhin kann der User mehrere Rufnummern frei verwalten und zuordnen.

Leistungsmerkmale wie Rufnummernanzeige (CLIP) oder komfortable Rufumleitung gehören ebenso zu Leistungsumfang wie die Netzfunktionen anklopfen, makeln oder Konferenzschaltung.

Wurden früher überwiegend ISDN Telefonanalgen verwendet, so setzten sich heute mehr und mehr schnurlose DECT Systeme durch. Diese lassen sich ganz ohne Installationsaufwand direkt am Übergabepunkt der Telekom den NTBA anschließen. Die zur Verfügung stehenden Rufnummern (MSN = Multiple Subscriber Number) können je nach Bedarf auf die an der Basisstation angemeldeten Mobilteile verteilt werden. Dadurch können einzelne Mobilteile gezielt von externen Teilnehmern angewählt werden.

Dies ermöglicht ideale Kommunikationslösungen z.B. für Mehrgenerationenhaushalte oder wenn zwischen privaten und dienstlichen Anrufen unterschieden werden soll.

Auch unter Kostengesichtspunkten kann der ISDN Anschluss punkten, so beträgt der monatliche Mehrkostenaufwand bei einem Internet und Telefonie Komplettpaket der Deutschen Telekom, einem sogenannten „Call & Surf“ Tarif gerade mal 4 € pro Monat gegenüber einen analogen Standardanschluss. Der deutlich größere Leistungsumfang und die daraus entstehenden Nutzungsmöglichkeiten bei einem überschaubaren Mehrkostenaufwand machen den ISDN Anschluss auch heute noch attraktiv.


Wie kann ich die Freisprecheinrichtung im meinem Fahrzeug mit dem Handy nutzen?

Viele Fahrzeuge sind heute bereits werksseitig mit einem Freisprechsystem ausgestattet. Um dieses nutzen zu können, wird in der Regel ein Mobiltelefon mit Bluetooth Schnittstelle benötigt.

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Viele Fahrzeuge sind heute bereits werksseitig mit einem Freisprechsystem ausgestattet. Um dieses nutzen zu können, wird in der Regel ein Mobiltelefon mit Bluetooth Schnittstelle benötigt.
 
Bluetooth ist eine spezielle Art des Kurzstreckenfunks welche auf einer sehr kurzen Distanz den Datentransfer zwischen zwei Geräten ermöglicht. Daten können hierbei z.B. Bilder, Adressdaten, Audiodateien, Videos aber auch Sprache im Sinne eines Telefonats sein.
 
Je nach Anwendungsgebiet und verwendetem Gerät kommunizieren die Geräte mit unterschiedlichen Bluetooth Profilen.
 
Die einfachste Form einer Freisprechanwendung ist der Einsatz eines drahtlosen Bluetooth Headsets, hierzu muss das Mobiltelefon das Headset-Profil (HSP) unterstützen.
 
Für die einfache Freisprechfunktion im Fahrzeug verwenden viele Freisprechsysteme das Handsfree-Profil (HFP).
Dieses Profil unterstützt lediglich die Gesprächsführung sowie die Rufannahme und das Beenden eines Telefonates über das Freisprechsystem.
 
Viele Fahrzeuge sind heute jedoch bereits mit Komfortfreisprechsystemen ausgestattet welche z.B. die Einträge des Telefonbuches auf dem Display des Boardcomputers im Fahrzeug darstellen, so dass man bequem per Tastendruck wählen kann. Hierzu benötigt man jedoch das SIM-Access-Profil (SAP, oder auch rSAP wegen engl. Remote) welches den Zugriff auf die SIM Karte im Mobiltelefon ermöglicht.
 
Beim SAP-Profile gibt das Handy alle Informationen der SIM-Karte an die Freisprecheinrichtung weiter, damit sich der Teilnehmer über die Freisprecheinrichtung im Mobilfunknetz anmelden kann. Zu diesem Zweck greift die Freisprechanlage über die Bluetooth-Verbindung auf die SIM-Karte des Handys zu.
 
Noch komfortabler funktioniert das wählen per Sprachsteuerung. Über einen Tastendruck wird die Sprachsteuerung des Freisprechsystems aktiviert, nun spricht der Fahrer den gewünschten Namen oder die Nummer, welche er anrufen möchte und das System wählt eigenständig die Nummer die im Telefonbuch unter dem entsprechenden Namen gespeichert ist. Für diese Komfortfreisprechsysteme werden Bluetooth Profile wie HFP (Hands-free-Profile) verwendet.
 
Mittlerweile gibt es bereits über 20 unterschiedliche, zum Teil herstellerspezifische Bluetooth Profile. Um sicherzustellen, welches Mobiltelefon im welchen Umfang mit dem jeweiligen Freisprechsystem in einem Fahrzeug funktioniert, ist es notwendig, sich darüber zu informieren welches Bluetooth Profil von dem jeweiligen Freisprechsystem unterstützt wird. Wir können leider nicht alle Kombinationen von Freisprechsystemen mit unseren Bluetooth-fähigen Mobiltelefonen im praktischen Einsatz prüfen. Eine Gewähr für die vollständige Funktion mit jedem Bluetooth-Freisprechsystem in Ihrem Fahrzeug ist uns leider nicht möglich, daher können wir Ihnen leider auch keine Kompatibilitätsliste anbieten.